Bibliothek

Wir bedanken uns bei unserem Sponsor:

Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Freitag: 9.45 – 10.00
Montag: 2. Einheit 8.55 – 9.45
Donnerstag: 3. und 4. Einheit 10.00 – 12.00
Die Mitarbeiter:
Maria Kriechbaum-Fuchs, Renate Rockenschaub, Mayrbäurl Anita

Bibliothek im Internet:

Daten und Fakten:
Die Bibliothek erstreckt sich über 2 Räume:
Raum 1: Bücherregale, Sitzstufen, Ausleihbereich
Raum 2: Arbeitszone — Arbeitstische für individuelles Studium.
Die Schulbibliothek ist 75 m² groß, 2 PC stehen zur Verfügung, einer davon mit Internetanschluss.
Viele Aktivitäten hat es in der Bibliothek schon gegeben. Jedes Mal ein Erlebnis sind die Autorenlesungen. Bekannte Schriftsteller wie Christian Bieniek, Andreas Schreiner, Robert Klement, Walter Thorwartl und Jutta Treiber waren bei uns zu Besuch.
Was bieten wir an:
Kinder- und Jugendliteratur und Bücher für junge Erwachsene, Sagen, Märchen, Abenteuer, Krimis, Liebesgeschichten, Zeitgeschichte, historische Literatur, Religiöse Literatur, Sachbücher zu den verschiedensten Gegenständen, Lexika, Nachschlagewerke, GEOlino, Topic, JÖ, Lesestoffe in Klassenstärke, Lernspiele
Interessante Informationen
zu Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt kannst du abfragen unter:

www.kinderbuch.net/rez.html
www.kinderbuch.at/
www.buchfisch.de
www.lesewelt.de
www.buchklub.at


Neu! Neu! Neu! Neue Bücher in unserer Bibliothek!!!!!!!!!!

Eine kleine Auswahl unserer Neuzugänge im Medienbestand


Belletristik

Maar Paul: Kartoffelkäferzeiten

Johanna wächst in einem kleinen Ort in Mainfranken auf, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Erwachsenen sprechen von schlimmen Zeiten, aber die Kinder empfinden das nicht so. Für sie sind Kohlenknappheit, Eichelkaffee und Milchkartoffeln genauso normal wie die regelmäßig auftretenden Kartoffelkäfer- und Mäuseplagen. Johanna aber fühlt sich zunehmend eingesperrt und beginnt sich gegen die Werte und Regeln ihrer Eltern zu wehren. "Ein Buch voll Ernst und Melancholie und doch von bestechender Leichtigkeit."


Härtling, Peter: Reise gegen den Wind

Wie Bernd, genannt Primel, das Ende des Krieges erlebt, eine Draisine entdeckt und das Rätsel der gefüllten Schuhe erfährt. Nichts ist in dieser Zeit normal, aber für Primel ist alles wie ein großes, aufregendes Abenteuer. Peter Härtlings neuer Roman für Kinder und Erwachsene. Es ist - wie in Krücke - eine vogelfreie Zeit. Der Krieg ist vorbei, aber der Schrecken hat noch nicht aufgehört. Viele sind auf der Flucht, alles haben sie verloren. So geht es auch Tante Karla und ihrem elternlosen Neffen, den sie zärtlich Primel nennt. Auf ihrer Flucht aus Brünn in den Westen sind sie in dem kleinen österreichischen Grenzort Laa an der Thaya gestrandet. Es geht nicht mehr weiter, die Züge fahren noch nicht. Die Tage ziehen sich und Primel beginnt, sich in Laa einzurichten. Die Freundschaft mit Leni und Poldi hilft ihm dabei. Und Hundi, der sich nicht mehr vertreiben lässt.

Eines Tages sieht Primel etwas im Wald, was er nicht sehen darf. Und als er von der sowjetischen Militärpolizei streng verhört wird, hilft ihm der fabelhafte Herr Maier aus der Klemme. Niemand weiß genau, wer dieser Herr Maier eigentlich ist. Er ist zugleich freundlich und unheimlich, hat überall gute Beziehungen. Die Leute meiden ihn. Doch Primel ist voller Bewunderung. Herr Maier ist es auch, der den Kindern die Draisine zeigt. Eines Tages fahren sie damit los, immer schneller, am Russenlager vorbei, gegen den brausenden Wind. Erst als auf sie geschossen wird, begreifen sie, wie gefährlich solche Ausflüge sind. Und dann soll Primel dem fabelhaften Herrn Maier bei einem geheimen - und wie sich zeigt sehr gefährlichen - Auftrag helfen. Primel hat Glück. Aber er wird nie mehr vergessen, was geschehen ist. "Zauberhafte kleine Novelle. Eine Erzählung, fast so schwerelos wie der Staub, der in diesem drückend heißen Sommer durch Laas Straßen treibt."


Putz, Erna: Franz Jägerstätter

Nach dem Krieg verschwieg man ihn, in den 1970er Jahren erregte ein Film über sein Leben die Öffentlichkeit und im Oktober 2007 wurde er selig gesprochen: Franz Jägerstätter (1907-1943). Der Märtyrer entstammte dem katholisch-bäuerlichen Milieu des Innviertels und wuchs hier relativ unauffällig auf. Sein Leben nahm eine Wende, als er seine spätere Frau Franziska kennen lernte. Ab da mutierte Jägerstätter zum religiös fragenden, sinnierenden Bauern, dem die aufkommende Heilslehre des Nationalsozialismus zunehmend zu schaffen machte: Denn mit erstaunlicher Weitsicht analysierte er - geleitet durch einen Traum im Jahre 1938 - das Widergöttliche dieser Ideologie, der er jeden Dienst verweigern wollte, auch den Wehrdienst für einen ungerechten Angriffskrieg. So blieb Jägerstätter bei einer neuerlichen Einberufung 1943 als letzte Konsequenz in Treue zu seinem Gewissen nur - allein gelassen und missverstanden von seiner Kirche - die Verweigerung auszusprechen, woraufhin er in Berlin wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt und am 9. August 1943 hingerichtet wurde. - Die facettenreiche und mitunter sperrige Persönlichkeit Jägerstätters sowie die Motive für seine Entscheidung werden von Erna Putz, der wohl besten Kennerin des Wehrdienstverweigerers, auf eine sensible wie nüchterne Art beschrieben, die sich an historischen Daten sowie Originalquellen orientiert und gerade so den Märtyrer des Gewissens eindrücklich darzustellen vermag.


Bruckner, Winfried: Die toten Engel


Warschau, im November 1940. Im Getto werden auf engstem Raum mehr als
400 000 Juden zusammengedrängt. Hunger und Seuchen wüten, schussbereite Wachposten verhindern ein Entrinnen. Als die Gerüchte von Auschwitz und den Gaskammern sich verdichten, kommt Widerstand auf. "'Komisch dieser Glaube', sagte Lersek, 'alle glauben sie an irgendwas. Wie Michel an Heilige, an Wunder, wie Pavel an die Zukunft.' 'Und woran glaubst du?', fragte Rebecca. 'Die Leute sterben wieder auf der Straße. Der Typhus wird stärker. Die Deutschen greifen immer öfter, immer schärfer an. In ein paar Monaten sind sie mit dem Getto fertig. Die Häuser werden übrig bleiben, die leeren Häuser. Dann ist alles vorbei. Die Heiligen, die Wunder, die Zukunft. Nichts bleibt. Übrig bleiben die Nazis. Daran glaube ich.' ..."


Recheis, Käthe: Wolfsaga


Diese phantastische Traumfabel erzählt von Schogar Kan, dem mächtigen schwarzen Wolf, der es darauf anlegt, mit seinem Rudel die Natur und alle Geschöpfe zu beherrschen. Sein Machtstreben bringt die heile Wolfswelt im Tal der Flüsternden Winde ins Wanken. Fast, so scheint es, bricht jede Lebensgrundlage zusammen... (Ab 12 Jahre.)Käthe Recheis, geboren 1928, lebt seit 1961 als freie Schriftstellerin in Wien und in Hörsching (Oberösterreich). Sie erhielt eine große Anzahl in- und ausländischer Preise und Auszeichnungen. In vielen ihrer Bücher, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden und von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gelesen werden, setzt sie sich mit den Indianern Nordamerikas auseinander.


Bruckner, Winfried; Ferra-Mikura, Vera: Damals war ich vierzehn

Jugend im Dritten Reich. Eine Sammlung von Geschichten und Berichten. März 1938: Hitler proklamiert den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. Christine Nöstlinger, Renate Welsh, Winfried Bruckner und viele andere Autoren berichten, was sie als Kinder erlebten. Geschichten, die spannend, erschütternd, manchmal auch komisch, immer aber wahr sind. Rudolf Pritz: Schreckliche Spiele
"Wir hatten die Waffen bei Kriegsende aus einem aufgelassenen Depot gestohlen, in den Wald geschleppt, in Planen gewickelt und fein säuberlich vergraben. Keine Menschenseele wusste davon. Es galt eisernes Schweigen.
Manchmal schlichen wir uns abends von zu Hause weg. Meistens zu dritt: Bert, Peperl und ich. Im Dunkel der Nacht buddelten wir die Waffen aus dem Versteck.

Bert, der um ein gutes Jahr älter war als Peperl und ich, kannte sich aus. Er hatte eine kurze Volkssturmausbildung hinter sich, wo er im Waffengebrauch ausgebildet worden war. Bert zeigte uns, wie man das Gewehr fest an die Backe presst und mit der Schulter abstützt, damit es keinen Rückstoß gibt. Und er zeigte uns, wie man lädt und zielt. Die Eierhandgranaten verschoben wir auf später ..."Christine Nöstlinger, 1936 in Wien geboren, lebt als freie Schriftstellerin abwechselnd in ihrer Geburtsstadt und im Waldviertel. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher und ist für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen tätig und erhielt für ihr Werk die Hans-Christian-Andersen-Medaille und den Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis. Renate Welsh wurde 1937 in Wien geboren. Ihre Kindheit verlebte sie in einem Vorort Wiens, wo ihr Vater Arzt war. Nach dem Abitur studierte sie Englisch, Spanisch und Literaturwissenschaften, brach ihr Studium aber nach zwei Jahren ab und arbeitete am British Council in Wien. Nebenberuflich, später freiberuflich war sie als Übersetzerin tätig. Seit 1969 hat sie dann viele engagierte Kinder- und Jugendbücher geschrieben, für die sie neben zahlreichen anderen Auszeichnungen mehrfach den Österreichischen Staatspreis für Kinderliteratur, den Preis der Stadt Wien und den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt. 1995 wurde ihr Gesamtwerk mit dem Österreichischen Würdigungspreis ausgezeichnet.


Recheis, Käthe: Lena


Diese phantastische Traumfabel erzählt von Schogar Kan, dem mächtigen schwarzen Wolf, der es darauf anlegt, mit seinem Rudel die Natur und alle Geschöpfe zu beherrschen. Sein Machtstreben bringt die heile Wolfswelt im Tal der Flüsternden Winde ins Wanken. Fast, so scheint es, bricht jede Lebensgrundlage zusammen... (Ab 12 Jahre.)Käthe Recheis, geboren 1928, lebt seit 1961 als freie Schriftstellerin in Wien und in Hörsching (Oberösterreich). Sie erhielt eine große Anzahl in- und ausländischer Preise und Auszeichnungen. In vielen ihrer Bücher, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden und von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gelesen werden, setzt sie sich mit den Indianern Nordamerikas auseinander.



Recheis, Käthe:

Geh heim und vergiss alles

Recheis, Käthe:

Was Opa und Oma erzählen


Orlev, Uri: Lauf, Junge, lauf

Jurek ist ungefähr neun, als ihm die Flucht aus dem Warschauer Getto gelingt und er sich allein durch die Wälder schlagen muss, bis zum Ende des Krieges. Er lernt, wie man auf Bäumen schläft und mit der Schleuder Eichhörnchen erlegt. Doch die Einsamkeit treibt ihn immer wieder in die Dörfer. Dort trifft Jurek Menschen, die ihm helfen, und solche, die ihn verraten werden. Ein ergreifendes Buch, das auf einer authentischen Geschichte basiert." Orlev erzählt diese authentische Geschichte ergreifend, aber ohne Pessimismus. Jurek behauptet sich wie ein Erwachsener. Und doch schützt ihn sein Alter, weil er viele Gefahren mit kindlicher Abenteuerlust bewältigt. Junge Leser wird das sicher mehr bewegen als Geschichtszahlen und Pathos. Auf beides verzichtet Orlev. Wer das Buch liest - Jung und Alt - fühlt hautnah mit, sorgt sich um Jurek, bewundert Jurek, trauert und weint mit Jurek."

Schlüter, Andreas: Achtung, Zeitfalle!

Während einer Klassenreise nach Florenz verschwindet einer der Teilnehmer, Kolja, spurlos. Seine Mitschüler verfolgen seine Spur, geraten in einen Cyberspace-Tunnel und durch diesen mitten hinein in das Florenz des sechzehnten Jahrhunderts. Von der phantastischen Szenerie aus dem Computer fasziniert und bedroht zugleich, stehen die Schüler vor der Aufgabe, den Weg zurück in die reale Welt zu finden. Ist ein geheimnisvolles Fünfeck, das immer wieder auftaucht, die Brücke zwischen Scheinwelt und Wirklichkeit? Andreas Schlüter, geboren 1958, ist ein sehr erfolgreicher Kinder- und Jugendbuchautor Deutschlands. Bevor er mit Schreiben begann, tätig als Journalist und Redakteur bei diversen Fernsehsendern. Mehrere Jahre Leitung von Kinder- und Jugendgruppen in Hamburg.

Friedrich, Joachim: 4 1/2 Freunde und der Schulfest-Skandal

In der Schule startet die Projektwoche der Umweltaktionen und ihrem Klassenlehrer fällt nichts Besseres ein als eine mehrtägige Müllsammelaktion im Wald. Kalle ist unzufrieden. Er ruft seine Freunde zusammen und macht sich auf die Suche nach einem handfesten Umweltskandal. Dafür schleichen sie in die Gärten der Lehrer sowie ins Schulgärtchen und sammeln Erde zur Untersuchung. So auch in Frau Schulte-Stratmanns Garten, eine Lehrerin, die Friedhelm heiß verehrt. Und sie werden tatsächlich fündig. Erdöl! Obwohl Kalle seinem Freund versichert, die Lehrerin rauszuhalten, steigt er auf dem Schulfest auf das Podium. Können sie den Fall aufklären?

Friedrich, Joachim: 3 mit Papagei jagen den Tresorknacker


Kinder schmökern, spielen oder hören gern Detektivgeschichten und lieben es, Rätsel zu lösen. Vor allem mögen sie solche Geschichten, in denen die Helden Kinder sind, wie sie selbst. Auch wenn Harry Potter derzeit alles überstrahlt, so ist die Serie "3 mit Papagei" ein wohltuendes Gegenstück. Ohne Zauberstab, mit realistischem Inhalt und vor allem in der reellen Welt spielen ein pfiffiges Mädchen (Floh), zwei Jungs (Leo und Samson) und ein sprechender Papagei (Störtebecker) Sherlock Holmes. Ihr neuester Fall: die Jagd nach einem "Dings" äh Tresorknacker. In ihre Schule - die sich in einem alten Schloss befindet - wurde eingebrochen: Die Spuren führen zu einem alten Tresor im Keller. Die Polizei (in Form von Leos Mama) ist auch schon informiert.

Ein Fall für unsere drei kleinen Privatdetektive. Doch Leo ist bei der ganzen Recherche gar nicht wohl. Ist sein Vater doch ein ehemaliger "Panzerknacker" - sprich Straftäter - und saß dafür sogar im Gefängnis. Doch das ist schon sehr lange her und seitdem ist er eigentlich der beste Papa der Welt. Aber warum benimmt er sich dann so eigenartig und schleicht sich nachts aus dem Haus und zwar in Richtung Schlosskeller? Das muss erkundet werden: die drei Freunde verfolgen ihn. Aber Papagei Störtebecker kann wieder mal seinen Schnabel nicht halten und der etwas einfältige Samson kapiert einfach gar nichts. Auch Joseph, der Hausmeister, verhält sich sehr merkwürdig. Jedoch lassen sich unsere drei (halt: vier!) nicht täuschen. Das wäre ja gelacht, oder um mit den coolen Sprüchen der Piratenbraut Floh zu sprechen: "Ich glaub, mein Karpfen kichert". Sie nehmen die Geschicke selbst in die Hand. Auch wenn der mit nicht ganz salonfähigen Sprüchen aufwartende Störtebecker, sich wieder einmal im falschen Moment meldet. Doch am Ende greift er sogar hilfreich zur Identifizierung des Täters ein. Drei ganz normale Kinder mit ihrem vorwitzigen Papagei sind seine Helden: Floh, das mutige (zumindest mit ihrer ziemlich große Klappe) und witzige Mädchen, das gern Piratin wäre und tolle Sprüche klopft ("Ich glaub, mein Hering hustet", "Ich glaub, meine Scholle schlittert") und Leo - der etwas altkluge, aber sympathische Musterschüler – den schon mal einer "Klugscheißer" nennt sowie Samson, der starke, große Junge mit dem weichen Herz, der immer ein wenig zurückgeblieben und einfältig scheint ("yooo, cool", "Ich kapier gar nix"). Und natürlich nicht zu vergessen Flohs Papagei Störtebecker. Joachim Friedrichs Protagonisten, gleichgültig, ob Kinder oder Erwachsene, sind nicht perfekt, aber dafür umso menschlicher. Und genau das ist es, was seine Bücher auszeichnet.

 

Sachbücher

Astorri, Antonella: Der Erste Weltkrieg

Als am 28. Juni 1914 Erzherzog Ferdinand und seine Gattin Sophie in Sarajevo ermordet wurden, ahnte noch niemand, dass die Schüsse Gavrilo Princips auf den Thronfolger der österreichisch-ungarischen Monarchie den Verlauf der Weltgeschichte grundlegend verändern würden.
Der durch das Attentat ausgelöste Krieg erreichte ein bisher unbekanntes Ausmaß: Es waren etwa 20 Staaten darin verwickelt, die rund 70 Millionen Soldaten mobilisierten. Dementsprechend erschreckend war die Opferbilanz: Insgesamt gab es neun Millionen Gefallene und eine Million Todesopfer unter der Zivilbevölkerung.

Verglichen mit den kriegerischen Auseinandersetzungen des 19. Jahrhunderts nahm der Erste Weltkrieg völlig neue Ausmaße an.
Es wurden Waffensysteme von bis dahin unerreichter Zerstörungskraft entwickelt. Die Gefechte wurden nicht nur zu Lande und zu Wasser, sondern auch in der Luft und unter Wasser geführt. Der Einsatz der Panzer brach den festgefahrenen Stellungskrieg auf. Schwere Geschütze und chemische Waffen vervielfachten die Zerstörung.
Das Ende des Krieges bedeutete auch eine grundlegende Veränderung in der politischen Struktur vieler Staaten: Monarchien wurden zu Republiken, in Russland fand eine bolschewikische Revolution statt, und die österreichisch-ungarische Monarchie sowie das Osmanische Reich wurden zerschlagen.
Doch der "Große Krieg", wie er damals genannt wurde, führte dennoch nicht zu einer dauerhaften Lösung der Konflikte, sodass Europa schon kurze Zeit später einen neuerlichen, noch schrecklicheren Krieg erlebte.


Petschar, Hans: Die junge Republik

Dieser umfangreiche Bildband zeigt alle Aspekte des Alltags in Österreich von den Bombenschäden 1945 bis zum Staatsvertrag 1955. Er dokumentiert die Veränderungen der Landschaft, der Architektur, der Arbeitswelt und der Alltagskultur: die Schutträumungen genauso wie die Sommerfrische, den Wiederaufbau der Industrieanlagen genauso wie den Fremdenverkehr, das Leben auf dem Land und in der Stadt, moderne Zeiten und altes Handwerk, die Befreiungsarmeen und die Besatzungssoldaten, die jungen Wilden und die alten Leute. "Die junge Republik" versammelt das Beste aus den Beständen des Bildarchivs der Nationalbibliothek:

Über 350 Erinnerungsbilder aus ganz Österreich, festgehalten von so berühmten Bildreportern wie Harry Weber und Erich Lessing! Hans Petschar, geb. 1959 in Töplitsch/Kärnten. Direktor des Bildarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek. Als Historiker und Bibliothekar hat er zahlreiche Publikationen zur Österreichischen Kulturgeschichte verfasst.


Schulz-Reiss, Christine: Wer war das? - Menschen der Geschichte. Sachbuch über bekannte Persönlichkeiten der Geschichte.

Geschichte - was ist das? Sind das spannende Abenteuer, durch die das Leben in einem Land, in Europa oder anderen Kontinenten, eine neue Gestalt bekam? Oder stecken dahinter nur trockene Zahlen und verstaubte Begriffe? In diesem Buch geht es keineswegs um trockene Zahlen, sondern um Geschichten von Menschen, deren Leben allein schon eine spannende Geschichte erzählt. Der Leser erfährt, wie Leute wie Alexander der Große, Napoleon, Maria Theresia, Mahatma Gandhi, Nelson Mandela und andere gelebt haben bzw. leben. Wie sie aufgewachsen sind, wie sie zu Personen der Geschichte wurden, warum sie etwas getan haben, das sie berühmt gemacht hat, und warum sie heute noch von Bedeutung sind.

Am Anfang jeder Biografie steht ein Rätsel über die vorgestellte Person. Der durchgängige Sachtext ist leicht verständlich geschrieben, Randbemerkungen fassen Wichtiges zusammen. Zusätzlich ist von jeder Persönlichkeit ein Portrait abgebildet. - Schon für kleine Büchereien empfehlenswert.


Grün, Anselm: Menschen führen - Leben wecken

Ein Buch, das den Finger in die Wunde der mehr und mehr amerikanisierten Art des Managens legt und zeigt, wo die Schwerpunkte, zum Nutzen aller, nicht zuletzt des Unternehmens, liegen müssten. Es geht dabei um die Wurzeln des Problemkomplexes "Führen", nicht um Kochrezepte der Durchführung. Ruhig und fast heiter geschrieben, ist es ein sehr weises Buch. Vieles erscheint unmittelbar evident in Anselm Grüns typischer klarer Darstellung. Manches erscheint zunächst eher idealistisch und ein wenig romantisch. Bei genauerem Hinsehen und etwas längerem Nachdenken dann eher als sehr wünschenswerte Vision der Zukunft, wie sie sein könnte und sollte.

Hoflehner, Christian; Anzenberger, Toni: Oberösterreich Vielfalt in vier Vierteln

Die Schlögener Schlinge, in der die Donau zwei Mal ihre Fließrichtung in beeindruckender Manier ändert. Der majestätische Dachstein, der sich mit der weißen Haube seines Gletschers über das Salzkammergut erhebt. Rund abgeschliffene Granitformationen im Mühlviertel, die sich wie von Geisterhand zusammengefügt auftürmen. Die schier unendlich vielen Grünschattierungen der Bergwälder im Nationalpark Kalkalpen. Das grüne Band des Inn, das sich vorbei an prächtigen historischen Handelsorten nach Norden hin zieht.

Und die Altstadt von Linz, die gemeinsam mit den modernen Kulturbauten an der Donau das Gesicht der Landeshauptstadt zwischen Tradition und Moderne prägt. Die Bilder Oberösterreichs könnten vielfältiger, unterschiedlicher, kontrastierender nicht sein. Weltberühmte Ansichten wechseln sich ab mit verborgenen Schätzen. Inspirierend für unzählige Künstler, oft herausfordernd für seine Bewohner präsentiert sich das Land ob der Enns. Seine reiche Geschichte, das Leben der Menschen, die rasante Entwicklung von Wirtschaft und Technologie hat seine Spuren im Land, an seinen Bauwerken und in seinen Traditionen hinterlassen. Oberösterreich lädt ein, zu einer Bilderreise in sein tiefstes Inneres Toni Anzenberger wurde 1969 in Wien geboren. Von 1982 bis 1988 war er Radrennfahrer, Mitglied des österreichischen Nationalteams. Ab 1989 arbeitet er mit der Agentur seiner Schwester Regina Maria Anzenberger zusammen. 1990 machte er erste Fotoreportagen, von da an dann regelmäßige Arbeiten für zahlreiche internationale Zeitungen und Magazine. Christian Hoflehner, geboren 1976 in Wels, studierte in Salzburg Geschichte und Kommunikationswissenschaft. Ab 2000 Ausbildungs-Volontariat in der Presseabteilung des OÖ Tourismus. Ist seit 2003 bei der Oberösterreich Werbung in Linz im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig.

 

 

 

Lesungen

Gerda Anger-Schmidt
Bücher:
Neun nackte Nilpferddamen. Aller Unsinn macht Spaß
Springt ein Schwein vom Trampolin 100 Bauernregeln
Schlimmer geht’s immer

Für die ersten und zweiten Klassen las Frau Gerda Anger-Schmidt am 14.4. 2005 im Rahmen der Aktion LeserStimmen in unserer Schulbibliothek aus ihren Büchern.

Was unsere Schüler und Schülerinnen meinen:
Das war lustig! Es gab jede Menge Spaß und wir konnten so viel lachen.
All die vielen Zungenbrecher, Rätsel, Sprach- und Wortspiele bescherten uns eine lustige und schöne Stunde. Vor allem der umgeschriebene Text aus dem Biologiebuch, wo aus den Hühnern Lehrerinnen und aus dem Hahn der Direktor wurde, war super!

Neun nackte Nilpferddamen. Aller Unsinn macht Spaß
Gerda Anger-Schmidt. Mit Ill. von Renate Habinger.
St. Pölten [u.a.]: NP-Buchverl., 2003
128 S., € 18,90
ISBN 3-85326-272-4
Ab 6 Jahren
Die neun nackten Nilpferddamen tummeln sich in illustrer Gesellschaft: Da ist das Mondkalb, das uns erklärt, wie es sich die Tierkreiszeichen merken kann; die Motte Lieselotte und der famose Okapinguin, die reiselustige Hirschschlange, der nimmersatte Raupelikan und die scheue Schwantilope.
Vielleicht aber doch erst mal einen Blick auf die Speiseschwarte werfen, dann ein wenig den Klageliedern lauschen, die neuesten Zeitungsmeldungen studieren, Funksprüche abhören oder etwas über tierisch gute Blumen lernen.
Gute Tipps erfährt man bei "Rent a Hendl", Entspannung findet man beim Fernseh pro Gramm. Wer geschickt ist, nicht nur im Umgang mit Worten, kann sich darüber hinaus noch die irrwitzigsten Sonnenblenden oder die steilsten Papierflieger bauen.
Bleibt am Schluss zu sagen: Man muss ja nicht immer alles wortwörtlich nehmen. Oder?
Die faszinierenden Sprach- und Wortspiele von Gerda Anger-Schmidt ergänzen sich ganz hervorragend mit den Illustrationen von Renate Habinger. Sie hat dieses Buch überaus liebevoll und aufwändig gestaltet, Seite für Seite mit neuen Ideen gefüllt, so dass daraus mittels Kreativität und sprühendem Witz ein ausgesprochen erfrischendes und humorvolles Buch zum stundenlangen Schmökern geworden ist.
Leseprobe
Ich bin ein TIGER
Ich bin ein Tiger,
ein ganz ein Wich-Tiger.
Ich renne durch das ganze Land,
die Aktentasche in der Hand.
das Handy stets am rechten Ohr.
Ich komm mir ja so wichtig vor.
Ich bin ein Tiger,
ein ganz ein Wich-Tiger. (S. 100)
Ich bin ein Tiger,
ein ganz ein Saf-Tiger.
Ich schlürfe Badeseen und Teiche,
trink aus dem Bach unter der Eiche.
Ich gurgle auch mit Apfelsaft,
das gibt den Muskeln neue Kraft.
Ich bin ein Tiger,
ein ganz ein Saf-Tiger.
Ich bin ein Tiger,
ein ganz ein Mu-Tiger.
Mich schrecken weder Nachtgespenster
noch Monster vor dem Küchenfenster.
Ich fürcht mich nicht vor Teufelskrallen,
auch nicht vor Tests, wenn sie entfallen.
Ich bin ein Tiger,
ein ganz ein Mu-Tiger. (S. 101)

Schon bisher waren folgende Bücher von Frau Anger-Schmidt in der Bibliothek vertreten:
Silberlächeln
Jakk ist Jakob, fast elf Jahre alt. Jakk nennt er sich, weil das hart klingt. Wie ein Nussknacker. Und Härte braucht er. Schließlich bekommt er eine Zahnspange verpasst - und das ausgerechnet jetzt, wo die Girls interessant werden!

Alles in Butter, liebe Mutter
Die Spaßgeschichten- und Scherzgedichte -Werkstatt öffnet ihre Pforten für alle rätselhaften Witzbolde und verspielten Superhirne. Schaut doch mal rein!

Mücke und Elefant
Mücke zieht Michel einen Milchzahn, ohne es zu wissen. Und dabei lernen sie sich kennen. Mücke, 8, ein Mädchen aus der Großstadt, das die Sommerferien bei ihrem Onkel (namens Elias Elefant) auf dem Land verbringt. Und Michel, 8, Sohn der Nachbarn von Onkel Elefant.
Sie erleben viel Schönes und auch Aufregendes mit Onkel Elefant, Tante Elisabeth, dem Dackel Rollmops, Mückes Meerschweinchen Pirat und Michels schönem Kaninchen Philipp.

Nun haben wir noch folgende Bücher in die Bibliothek aufgenommen:
Neun nackte Nilpferddamen
Sattelt die Hühner, wir reiten nach Texas
Freund mit Schnauze
Wohin mit Puma?
Puma und der Fremde am Fluss

 

Werner J. Egli

Kaum zu glauben, aber wahr: Der bekannte Jugendbuchautor Werner J. Egli besuchte unsere Schule. Da vier Klassen an der Lesung teilnahmen, fand die Lesung im Saal der RAIBA Losenstein statt.

Schon vom ersten Augenblick waren die Zuhörer und Zuhörerinnen von ihm gefesselt.
Ein, nein, das wichtigste Thema wird in seinem ausgewählten Buch „Aus den Augen, voll im Sinn“
behandelt.
Er erzählte sehr lebhaft, las kurze Abschnitte vor und integrierte die Zuhörer durch Fragen.
Auch die Schüler konnten Fragen an den Autor stellen.
Am Schluss der Lesung erzählte er noch kurz von seinem neuen Buch „Am Rande der Nacht“, in dem es um Gewalt geht. Außerdem kündigte er uns seinen Topic-Artikel im Aprilheft an. Auch in diesem Artikel beschäftigt er sich mit Gewalt und Gewalttaten von jungen Menschen.
Die Zuhörer bemerkten sehr deutlich, dass dieses Thema für Herrn Egli sehr wichtig ist und was er den Zuhörern und Lesern sagen will: Es gibt eine Grenze zwischen Gut und Böse und es ist die Aufgabe jedes Einzelnen zu sagen: „Nein, ich überschreite diese Grenze nicht!“

Seine Bücher in unserer Bibliothek:

Schrei aus der Stille
Scotty hasst das Leben, das er führen muss. Die Gegenwart in der "Hood", dem Schwarzenghetto einer amerikanischen Großstadt, ist gewalttätig und ausweglos. Und ob es eine Zukunft für ihn gibt, ist alles andere als sicher. Roper, der brutale Freund seiner Mutter, macht ihm das Leben zur Hölle. Streiten, Prügeln und Schlimmeres stehen auf der Tagesordnung. Eines Morgens droht Roper, sich umzubringen, und schießt auf einen Nachbarn. Der vorläufige Höhepunkt der Gewalt ist erreicht. Wird sich denn nie etwas ändern? Scottys Lehrerin ermuntert ihn, den Menschen in seinem Bezirk eine Stimme zu geben. Zu zeigen, dass sie nie eine Chance bekommen haben. Scotty organisiert sich eine Videokamera. Und dann filmt er. Alles

Die Schildkrötenbucht
Für Nicki, eine angehende Meeresbiologin, hat sich ein Traum erfüllt: Sie darf mit anderen Jugendlichen bei der Zeit des Eierlegens von Meeresschildkröten dabei sein. Die Kids sollen dafür sorgen, dass nicht mehr als die von der Regierung erlaubte Anzahl an Schildkröteneiern eingesammelt wird. Zu Nickis Geburtstag organisieren die Jugendlichen eine Jacht. Fröhlich tollen alle im Meer herum. Doch keiner hat daran gedacht, die Leiter auszufahren, damit sie wieder an Bord können...

Feuer im Eis
Wieder legt Werner J. Egli einen echten Abenteuerroman vor. Zwei Jungen kämpfen nicht nur um den Sieg in einem Schlittenhunderennen, sondern auch um ein friedliches Zusammenleben von Indianern und Weißen.

Das Regenpferd
Es ist ein heißer, trockener Sommer, in dem Paco das Fohlen in den Bergen findet. Am selben Abend kommt der langersehnte Regen. Und die Menschen im Dorf nennen das Fohlen von nun an "Regenpferd". Paco liebt sein Pferd über alles. Selbst das Geld eines reichen Farmers, der ihm das Tier für seine Tochter abkaufen will, kann ihn nicht locken. Aber dann wird das Dorf überfallen und das Pferd gestohlen. Der Junge macht sich auf, um es zurückzuholen. Die Spur führt ihn quer durch Arizona zu der Ranch des reichen Farmers, wo sich das Regenpferd befinden soll. Aber es ist nicht mehr da. Carrie, die Tochter des Farmers, ist mit ihm verschwunden. Erneut macht sich Paco auf die Suche. Diesmal nicht nur nach dem Pferd, sondern auch Carrie, im Auftrag ihres Vaters. Denn Paco kennt das Land wie kein anderer und weiß auch, wie man in dieser gnadenlosen Wildnis überlebt. Eines Nachts stößt er auf Carries Spuren, und er ahnt, dass das Mädchen in Gefahr ist.

Heul doch den Mond an
Hippie-Wild-West: im VW-Bus von Alaska bis Mexiko. Frühe 70er Jahre, Kanada: Zwei Schweizer, Billy und Paula, gehen "on the road". In "Lipstick", dem knallroten VW-Bus, durchkreuzen sie gemeinsam mit dem Halbwolf Dusty Nordamerika. Aus dem eisigen Winter Alaskas heraus er-fahren Bill und Paula die Westküste Amerikas. Hektische Grossstädte und überwältigend schöne, einsame Pazifikstrände wechseln sich ab. Die ereignisreiche Reise endet im sommerlichen Mexiko.

Der Ruf des Wolfs
Der junge Zane will verhindern, dass der Wolf, der plötzlich in den Wäldern aufgetaucht ist, getötet wird. Bei einem Schusswechsel mit den Männern, die es auf das Raubtier abgesehen haben, verwundet er einen von ihnen. Zane flüchtet in die Rocky Mountains und nimmt die Spur des Wolfs auf. Als er ihn findet, ist das Tier durch eine Schussverletzung der Jäger so geschwächt, dass er ihn einfangen kann. Während er die Wunde des Wolfs versorgt und ihn füttert, entsteht zwischen ihnen ein spröde Beziehung. Der Wolf erholt sich bald, und Zane sucht mit ihm Zuflucht bei Onkel Kelso, der in einem einsamen Blockhaus im Reservat lebt und über den in Zanes Familie kaum gesprochen wird. Als Zane das Haus erreicht, findet er einen schwerkranken Mann, der ihm knapp vor seinem Tod ein Geheimnis verrät. Aber Zane kann nicht bleiben, er muss weiter, er will über die Grenze nach Kanada, wo er und der Wolf in Sicherheit sind.

Die Stunde des Skorpions
Celina wohnt in einem kleinen mexikanischen Dorf. Sie ist stolz auf ihren Bruder Paulo, der den Sprung nach Amerika geschafft und dort sein Glück gemacht hat. Doch Paulo ist nicht auf legalem Wege zu Reichtum gelangt. Er ist ein "Skorpion" geworden, einer jener Männer, die für einen Drogenboss arbeiten - und auch für ihn töten. Als Celina hinter diese entsetzende Wahrheit kommt, beschließt sie, sich auf die Suche nach ihrem Bruder zu machen. Sie wird in eine brutale Welt hineingezogen, die nur ein Gesetz kennt: das Gesetz des Stärkeren.

Der Fremde im Sturm
Gespenstisch - im Sumpfgebiet Louisianas treiben sich finstere Gestalten herum. Luc lebt mit seiner Großmutter im einsamen Sumpfgebiet Louisianas. Eines Nachts dringt ein Fremder in das Haus der beiden ein und verschwindet mit Lucs Gewehr. Kurze Zeit später erkundigen sich zwei nicht gerade vertrauenserweckende Gestalten nach dem Unbekannten. Als Luc den Vorgängen auf den Grund gehen will, macht er eine abenteuerliche Entdeckung.

Die Spur zum Yellowston
Seit Quinton zurückdenken kann, ist seine Familie von Ort zu Ort gezogen. Jetzt wollen sie sich in Montana niederlassen, einem wilden Land mit kargem und steinigem Boden. Als sie durch Zufall auf Wasser stoßen, hofft Quinton, dass sie hier endlich heimisch werden können. Sie könnten Felder anlegen, ein Haus bauen. Doch Nathan Hatch, ein einflussreicher Rancher, will auf dem für sich reklamierten Weideland keinen Farmer dulden. Erst als Quintons Vater sich einen Einschüchterungsversuchen mutig widersetzt, scheint sich der Rancher zu besinnen. Aber auch diesmal wird Quintons Vater von seiner Vergangenheit eingeholt. Lange zurückliegende Geschehnisse, die vor Quinton geheimgehalten werden. Und vor allem ihn betreffen.

Das Gold des Amazonas
Alex und Jamelao führen ein Leben hart am Rande der Legalität. Sie kommen aus einem Elendsviertel rund um Rio de Janeiro. Es ist eine Welt fern von weißen Sandstränden und rauschendem Karneval. Eine harte Welt, die dem einzelnen kaum eine Möglichkeit lässt, über sich selbst zu entscheiden. Um nicht den vorgezeichneten Weg der Armut und Kriminalität zu gehen, verlassen Alex und Jamelao die Stadt. Ihr Ziel ist der Serra Pelada. Ein Ort, an dem Tausende auf der Suche nach Gold die Erde durchwühlen. Auf gefahrvollen Wegen schlagen sie sich durch das Amazonasgebiet. Bedroht von Männern, die das Elend ihrer Existenz zu skrupellosen Abenteurern gemacht hat, laufen sie mehr als einmal Gefahr unterzugehen

Aus den Augen, voll im Sinn
Nina und Philipp lieben sich – so sicher, dass sie gleich nach der Schule heiraten wollen. Viel zu früh, meinen ihre Eltern, und arrangieren für die beiden ein Highschool-Jahr in den USA, getrennt natürlich. Dort verliebt Nina sich in Steve und Philipp lernt Sally kennen. Doch bei einem Zwischenstopp in Denver sehen sich die beiden wieder und merken, wie viel ihnen noch aneinander liegt …